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Waffenstillstand mit Schweizer Hilfe

Unter Vermittlung der Schweizer OSZE-Präsidentschaft einigten sich Ukrainer, Russen und Separatisten in Minsk auf ein vorläufiges Ende der Kampfhandlungen in der Ostukraine. Nun soll die OSZE den Frieden sichern.

Stimmte einem einstweiligen Waffenstillstand in der Ostkruaine zu: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko. Foto: Keystone
Stimmte einem einstweiligen Waffenstillstand in der Ostkruaine zu: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko. Foto: Keystone

Die erste Bestätigung lieferte Heidi Ta­gliavini. Kurz nach 15.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit kam die Schweizer Botschafterin aus dem Verhandlungsraum der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk und berichtete vom Inkrafttreten eines Waffenstillstands in der Ostukraine ab 18 Uhr Kiewer Zeit (17 Uhr in der Schweiz). Kurz danach bestätigte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die Unterzeichnung eines vorläufigen Abkommens. Er habe dem Generalstab den Befehl zur Feuereinstellung gegeben. Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete von 14 Punkten in der Vereinbarung, darunter der Austausch von Gefangenen. Die Soldaten der Ukraine und der Separatisten sollten auf ihren derzeitigen Positionen bleiben.

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