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Von «Schock» bis «Erleichterung»

Die amerikanische und französische Presse haben das vorläufige Ende der Affäre Polanski unterschiedlich kommentiert. Eine Presseschau.

Der Nachrichtenkanal betont, dass die USA damit kein zweites Auslieferungsgesuch an die Schweiz stellen könne. Die Behörden hätten aber weiterhin die Möglichkeit über andere Länder an Polanski heranzukommen.
Der Nachrichtenkanal betont, dass die USA damit kein zweites Auslieferungsgesuch an die Schweiz stellen könne. Die Behörden hätten aber weiterhin die Möglichkeit über andere Länder an Polanski heranzukommen.
Keystone
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Roman Polanski ist ein freier Mann: Die Schweiz wird den Regisseur nicht an die Vereinigten Staaten ausliefern, wie die Regierung in Bern am Montag mitteilte. Bundesrätin Widmer-Schlumpf erklärte, die amerikanischen Behörden hätten die vertraulichen Zeugenaussagen in Polanskis Verfahren nicht vorgelegt.

Die französische Presse reagierte fast ausschliesslich erleichtert auf die Freilassung Polanskis. Seine Anwälte, George Kiejman und Hervé Temime, sprachen in einer ersten Stellungnahme von einer «enormen Zufriedenheit» und «dem Ende eines langen Leidensweges».

In den USA fallen die ersten Reaktionen in den Medien verhalten bis kritisch aus. Das Online-Portal des «Time Magazine» beschreibt den Schweizer Regierungsentscheid als «Schock». Das «Wall Street Journal» kommt zur einfachen Schlussfolgerung: «Roman Polanski wird auf seinen Freiflug nach Südkalifornien verzichten - zumindest für den Moment.»

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