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«Von Irland können Unruheregionen in der ganzen Welt lernen»

Barack Obama und seine Frau besuchen Europa. Heute ist der US-Präsident in Irland gelandet, dem Land seiner Vorfahren. Den irischen Friedensprozess sieht er als Vorbild.

Hält seine lang erwartete Rede vor dem britischen Parlament: US-Präsident Barack Obama in der Westminster Hall in London.
Hält seine lang erwartete Rede vor dem britischen Parlament: US-Präsident Barack Obama in der Westminster Hall in London.
Keystone
Umjubelt von britischen Parlamentariern: Barack Obama nach seiner Ansprache in der Londoner Westminster Hall.
Umjubelt von britischen Parlamentariern: Barack Obama nach seiner Ansprache in der Londoner Westminster Hall.
Keystone
In Europa erwartet sie ein Business-Trip mit persönlicher Note: Barack Obama besteigt mit Ehefrau Michelle die Präsidentenmaschine. (22. Mai 2011)
In Europa erwartet sie ein Business-Trip mit persönlicher Note: Barack Obama besteigt mit Ehefrau Michelle die Präsidentenmaschine. (22. Mai 2011)
Keystone
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US-Präsident Barack Obama hat bei seinem Besuch in der Republik Irland den Friedensprozess auf der Insel als vorbildlich gelobt. Die Art und Weise, wie Frieden zwischen der unabhängigen Republik Irland und dem zu Grossbritannien gehörenden Nordirland erreicht worden sei, könne «als Lektion für Unruheregionen in der ganzen Welt» dienen, sagte Obama nach einem Treffen mit dem irischen Premierminister Enda Kenny.

Obama ist zum Auftakt seiner einwöchigen Europareise für einen Tag in Irland, um dort unter anderem den Heimatort der Urahnen seiner Mutter zu besuchen. Die Einwohner haben den Ort für seinen Besuch herausgeputzt und in aller Eile ein Café – das Obama Café – eröffnet. Im Mittelpunkt von Obamas-Europareise steht der G8-Gipfel am Donnerstag und Freitag im französischen Deauville.

«Irland symbolisiert die Heimat»

Die USA und Irland seien «über Blutsverwandtschaft verbunden», sagte Obama mit Blick auf die Millionen Amerikaner, deren Vorfahren aus Irland in die USA gekommen waren. «Die Freundschaft und die Bindung zwischen den USA und Irland könnten nicht stärker sein.» Es gehe dabei nicht nur um strategische und aussenpolitische Fragen. «Für Millionen von irisch-amerikanischen Menschen symbolisiert es weiterhin das Heimatland.»

Bei den Gesprächen ging es laut Premierminister Kenny ausserdem um die wirtschaftliche Situation Irlands und dessen Finanzlage. Auf dem Programm des ersten Irland-Besuches von Obama und seiner Frau Michelle stand ausserdem ein Treffen mit der irischen Präsidentin Mary McAleese, bei dem Barack Obama einen Baum pflanzte.

Am Abend soll er eine Rede vor Tausenden Zuhörern in der Dubliner Innenstadt halten. Ausserdem ist ein Konzert zu seinen Ehren angekündigt. Morgen früh wollen die Obamas weiter nach London reisen.

SDA/ami/bru

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