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Über 20 Verletzte bei Krawallen im «Dschungel von Calais»

Wieso die rund 200 afghanischen und sudanesischen Flüchtlinge aufeinander losgingen, ist unklar. Es kam dabei zu Messer- und Schussverletzungen.

Krawalle in Calais: Mehrere Notunterkünfte gingen bei den Kämpfen in Flammen auf. (26. Mai 2016)
Krawalle in Calais: Mehrere Notunterkünfte gingen bei den Kämpfen in Flammen auf. (26. Mai 2016)
AP Television, Keystone
Vor Ort waren rund 35 Einsatzwagen der Polizei sowie Feuerwehr.(26. Mai 2016)
Vor Ort waren rund 35 Einsatzwagen der Polizei sowie Feuerwehr.(26. Mai 2016)
AP Television, Keystone
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Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen im «Dschungel» von Calais sind mehr als 20 Menschen verletzt worden. Es habe eine Schussverletzung gegeben, zudem hätten mehrere Beteiligte Messerverletzungen erlitten, teilte die französische Polizei am Donnerstagabend mit. Es seien 20 Flüchtlinge, drei Freiwillige und ein Polizist verletzt worden.

Die genaue Ursache des Gewaltausbruchs war zunächst unklar. Er erfolgte, als in einem Hilfszentrum in dem wegen seiner schlechten Zustände berüchtigten Flüchtlingslager in Nordfrankreich Essen ausgeteilt wurde.

Räumungsversuche seit Februar

An den Auseinandersetzungen waren rund 200 afghanische und sudanesische Flüchtlinge beteiligt. Mehrere Notunterkünfte gingen nach Angaben eines AFP-Reporters in Flammen auf. Etwa 35 Einsatzwagen von Feuerwehr und Polizei waren vor Ort.

In dem für seine miserablen Zustände bekannten Lager halten sich nach Behördenangaben derzeit noch rund 4000 Menschen auf. Polizisten und Arbeiter hatten Ende Februar trotz heftiger Proteste von Flüchtlingen und Aktivisten damit begonnen, den siebeneinhalb Hektar grossen südlichen Teil des Camps zu räumen.

AFP/sep

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