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«Stuttgart 21»-Gegner appellieren an Bundesrat Leuenberger

Der umstrittene Stuttgarter Bahnhof bremse den Bau der Neat-Zufahrtsstrecken in Deutschland, sagen die Gegner des Projekts.

Ein Hilferuf ereilt ihn aus dem Norden: Bundesrat Moritz Leuenberger soll es im Streit um den Stuttgarter Bahnhof richten.
Ein Hilferuf ereilt ihn aus dem Norden: Bundesrat Moritz Leuenberger soll es im Streit um den Stuttgarter Bahnhof richten.
Keystone

Bundesrat Moritz Leuenberger soll in Deutschland bahnpolitische Entwicklungshilfe leisten. Das wünschen die Gegner des Stuttgarter Bahnhofsneubaus. Sie haben der Schweizer Botschaft in Berlin gestern einen entsprechenden Brief übergeben.

In dem Schreiben sind die Aktivisten voll des Lobes für die Schweiz: Auf den Gotthard-Basistunnel «blicken wir mit Bewunderung bezüglich der Bürgerbeteiligung und gelungenen Planung». Die deutsche Bundesregierung hingegen schaffe es nicht, die für die Neat notwendigen Zufahrtsstrecken zu bauen. Stattdessen versuche sie mit aller Gewalt, «Stuttgart 21» zu realisieren. Der Brief an Leuenberger schliesst mit den Worten: «Wir appellieren daher an Ihre Möglichkeiten, die Missstände in der deutschen Schienenverkehrspolitik anzumahnen.» Bundesrat Leuenberger, der nur noch wenige Tage im Amt ist, wolle sich zu dem Brief nicht äussern, teilte ein Sprecher mit.

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