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Schweigen und Achselzucken bei heiklen Geheimdienstthemen

Der britische Geheimdienst soll beim Abschöpfen von Informationen laut dem Informanten Edward Snowden «schlimmer» sein als die NSA. Die Briten lässt das ziemlich kalt. Die Medien üben Selbstzensur.

Das Ohr des britischen Geheimdienstes: Satellitenschüsseln des GCHQ in Bude.
Das Ohr des britischen Geheimdienstes: Satellitenschüsseln des GCHQ in Bude.
Reuters

Im britischen Gesundheitssystem gibt es einen neuen Skandal um tote Babys. Die Londoner Polizei soll versucht haben, der unschuldigen Familie eines schwarzen Mordopfers Rauschgifthandel anzuhängen, um vom eigenen Versagen abzulenken. Im Kabinett gibt es endlich Einigung über die neusten Sparmassnahmen. Alles Mögliche fanden die britischen Medien am Montag wichtiger als die Enthüllungen des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, wonach Grossbritannien beim Abschöpfen von weltweiten Daten «schlimmer als die Vereinigten Staaten» agiert. So sei das eben, bestätigt der Geheimdienstexperte Anthony Glees von der Buckingham-Universität: «Die meisten Briten wissen, dass Spione spionieren.»

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