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Russland bestellt niederländischen Botschafter ein

Die russische Regierung will gegenüber den Niederlanden deutlich machen, dass sie die Ergebnisse der MH17-Untersuchung ablehnt.

Er soll einer der Hauptverantwortlichen für den MH17-Abschuss gewesen sein: Oleg Wladimirowitsch Iwannikow. (Foto von 2012)
Er soll einer der Hauptverantwortlichen für den MH17-Abschuss gewesen sein: Oleg Wladimirowitsch Iwannikow. (Foto von 2012)
Bellingcat
Das Recherche-Netzwerk Bellingcat enttarnte den russischen Geheimdienst-Offizier in seinem neusten Bericht, der am Freitag vorgestellt wurde (25. Mai 2018).
Das Recherche-Netzwerk Bellingcat enttarnte den russischen Geheimdienst-Offizier in seinem neusten Bericht, der am Freitag vorgestellt wurde (25. Mai 2018).
AFP
Ein Bild der Verwüstung: Das Flugzeug wurde völlig zerstört. (17. Juli 2014)
Ein Bild der Verwüstung: Das Flugzeug wurde völlig zerstört. (17. Juli 2014)
Dmitry Lovetsky, Keystone
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Das russische Aussenministerium hat wegen der Ermittlungen zum Absturz der Malaysia-Airlines-Maschine über der Ostukraine den niederländischen Botschafter einbestellt. Bei dem Treffen am 3. Oktober werde die russische Regierung deutlich machen, warum sie die Ergebnisse der Untersuchung ablehne, teilte das Ministerium am Freitag mit.

Das Vorgehen der Ermittler habe «in eine falsche Richtung» gewiesen. Zuvor hatte das niederländische Aussenministerium den russischen Botschafter wegen kritischer Äusserungen zu den Ermittlungen einbestellt.

Nach Erkenntnissen einer internationalen Ermittlungsgruppe wurde die Boeing im Juli 2014 von einer Buk-Rakete russischer Bauart abgeschossen. Die Rakete sei in einem von Rebellen gehaltenen Dorf abgefeuert worden.

Moskau weist Untersuchungsergebnisse zurück

Sie sei zuvor aus Russland in die Ukraine gebracht worden, anschliessend sei die Abschussvorrichtung wieder nach Russland zurück transportiert worden. Zu einer möglichen direkten Beteiligung der Regierung in Moskau äusserten sich die Ermittler nicht.

Die russische Regierung wies diese Ergebnisse zurück. Sie verwies auf Radarbilder, auf denen zu erkennen sei, dass zur Zeit des Unglücks keine Rakete in dem Gebiet abgeschossen worden sei.

SDA/chk

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