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Putin: «Der Krieg wird weitergehen»

Russlands Präsident hat sich in Buenos Aires zum Konflikt mit der Ukraine geäussert und Vorwürfe gegen Kiew erhoben.

Frieden ausgeschlossen: Wladimir Putin machte der ukrainischen Führung nach dem G-20-Gipfel in Buenos Aires schwere Vorwürfe.
Frieden ausgeschlossen: Wladimir Putin machte der ukrainischen Führung nach dem G-20-Gipfel in Buenos Aires schwere Vorwürfe.
Sputnik/Mikhail Klimentyev/Kremlin, Reuters

Der russische Präsident Wladimir Putin hält einen Frieden mit der derzeitigen ukrainischen Regierung für ausgeschlossen. «Der Krieg wird weitergehen, solange sie an der Macht bleibt», sagte Putin am Samstag in Buenos Aires. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine war am vorangegangenen Wochenende nach einer Konfrontation im Schwarzen Meer abermals eskaliert.

Putin machte der Führung in Kiew in seiner Pressekonferenz nach dem G-20-Gipfel schwere Vorwürfe. Diese habe kein Interesse daran, den Konflikt beizulegen, «schon gar nicht mit friedlichen Mitteln», sagte Putin.

Die jüngste Konfrontation zwischen Russland und der Ukraine hatte sich am Wochenende zuvor an der Strasse von Kertsch ereignet. Die russische Küstenwache hatte dort drei ukrainische Marineschiffe beschossen und aufgebracht.

Mehrere ukrainische Marinesoldaten wurden verletzt, 24 Besatzungsmitglieder festgenommen und nach Moskau gebracht. Russland und die Ukraine schieben sich gegenseitig die Schuld für die jüngste Konfrontation zu. Die Ukraine verhängte ein 30-tägiges Kriegsrecht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach am Samstag mit Putin in Buenos Aires über die erneute Eskalation, sie vereinbarten diplomatische Beratungen im Rahmen des Normandie-Formats, an dem neben Russland und der Ukraine auch Deutschland und Frankreich beteiligt sind.

Video – Merkel trifft Putin

Die deutsche Kanzlerin traf am G-20-Gipfel in Argentinien den russischen Präsidenten. (Video: Reuters)

(AFP)

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