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Putin beerdigt den Friedensplan für die Ukraine

In Slowjansk und Odessa gab es gestern mehrere Tote. Das Genfer Abkommen sei gescheitert, sagen Ukrainer wie Russen – und beschuldigen sich gegenseitig.

Reuters

Mitte April war in Genf die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts aufgekeimt. Gestern hat sie der russische Präsident offiziell begraben. Die Militäraktion von ukrainischen Truppen gegen die Separatistenhochburg Slowjansk zerstöre «die letzte Hoffnung» auf die Umsetzung des Abkommens, liess Putin ausrichten. Die Kiewer Regierung habe auf «Kampfmodus» geschaltet und greife «friedliche Siedlungen» an. Sein Aussenminister fügte hinzu, der Einsatz der Armee «gegen die eigene Bevölkerung» führe die Ukraine in eine Katastrophe. So tönt es in der Regel, wenn Moskau eine Drohung diplomatisch versteckt.

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