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Prügel für Westerwelle

Der Krieg in Libyen ist der Testfall für die Aussenpolitik der deutschen Regierung. Nach Ansicht von Kommentatoren und Opposition ist Aussenminister Westerwelle grandios gescheitert.

Nebenrolle auf dem internationalen Parkett: Guido Westerwelle, Deutschlands Aussenminister.
Nebenrolle auf dem internationalen Parkett: Guido Westerwelle, Deutschlands Aussenminister.
Keystone

«Westerwelles peinliche Libyen-Show», «Keine Anzeichen von Selbstkritik», «Westerwelle verhöhnt das libysche Volk»: Mit solchen Titeln kommentieren deutsche Medien die Libyen-Politik von Aussenminister Guido Westerwelle (FDP). Die Kommentatoren stören sich insbesondere daran, dass Westerwelle im Zusammenhang mit dem nahenden Sieg der Rebellen gegen das Ghadhafi-Regime die Verdienste seiner Aussenpolitik betont. So soll die Sanktionspolitik der deutschen Regierung «augenscheinlich erfolgreich» gewesen sein. Wo immer Westerwelle in diesen Tagen spreche, bekomme man den Eindruck, nicht die Rebellen, sondern er selbst habe Tripolis quasi im Alleingang befreit, schreibt «Spiegel online».

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