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«Personen flogen wie Gegenstände umher»

Nach dem Anschlag in Nizza steht Frankreich unter Schock. Zeugen berichten von der Horrornacht.

Die Promenade des Anglais ist gut anderthalb Tage nach dem Attentat wieder komplett für Fussgänger geöffnet. (16. Juli)
Die Promenade des Anglais ist gut anderthalb Tage nach dem Attentat wieder komplett für Fussgänger geöffnet. (16. Juli)
Ian Langsdon, Keystone
Menschen nehmen an einer Trauerfeier an der Strandpromenade in Nizza teil. (17. Juli 2016)
Menschen nehmen an einer Trauerfeier an der Strandpromenade in Nizza teil. (17. Juli 2016)
EPA/Ian Langsdon, Keystone
Der Ort des Attentates, die Promenade des Anglais, befindet sich an einem Strand.
Der Ort des Attentates, die Promenade des Anglais, befindet sich an einem Strand.
AP/Francois Mori
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Eine Lastwagen-Attacke in Nizza hat Dutzende Personen in den Tod gerissen. Der Vorfall hat sich kurz nach dem Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag ereignet. Die Zuschauer – darunter Familien mit ihren Kindern – seien vor dem Aufbruch gewesen, als es plötzlich Getümmel und Schreie gegeben habe. «Einen Bruchteil einer Sekunde später kam ein riesiger weisser Lastwagen mit einer verrückten Geschwindigkeit, drehte die Reifen, um so viele Menschen wie möglich niederzumähen», schrieb der Journalist Damien Allemand in einem Onlinebeitrag. «Ich sah entlang seiner Route Körper wie Kegel umherfliegen. Hörte Lärm, Schreie, die ich nie vergessen werde.»

Auch die SWR-Reporterin Janine Konopka wurde Zeugin des Anschlags. «Ich habe meine Mutter zur Seite geschubst.» Dann seien die Personen hinter ihr umgefallen und unter den Lastwagen geraten – darunter auch Kinder.

Video – was in der Nacht geschah, was Augenzeugen sagen:

«Wir sahen, wie Leute getroffen wurden und wie Gegenstände umherflogen», sagte ein AFP-Reporter. «Die Leute haben geschrien», Menschen ergriffen in Panik die Flucht. «Es war das absolute Chaos.» Ein weiterer Zeuge spricht von einem «Gemetzel auf der Strasse».

Der Präsident des Départementrats von Alpes-Maritimes, Eric Ciotti, sprach vor Ort von einer «Szene des Horrors». Staatsanwalt Jean-Michel Prêtre sagte, auf der Strasse lägen Leichen verstreut.

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