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Paketbombe in Griechenland war an Sarkozy adressiert

Die Serie setzt sich fort: In Griechenland stellten Sicherheitskräfte gleich vier Paketbomben sicher. Eine davon war an Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy adressiert.

Mitten auf der Strasse verhaftet: Die griechische Polizei nimmt einen Verdächtigen in Haft.
Mitten auf der Strasse verhaftet: Die griechische Polizei nimmt einen Verdächtigen in Haft.
Keystone
Hinter Schloss und Riegel: Anti-Terror-Einheiten führen einen Verdächtigen ab.
Hinter Schloss und Riegel: Anti-Terror-Einheiten führen einen Verdächtigen ab.
Keystone
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In der griechischen Hauptstadt Athen sind mehrere Paketbomben gefunden worden, von denen eine an Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy adressiert war. Wie die griechische Polizei am Montag mitteilte, wurde die an Sarkozy gerichtete Sendung bei zwei Verdächtigten gefunden, die der linksanarchistischen Szene in Griechenland zugerechnet werden.

Am Vormittag war eine Paketbombe in einer Filiale eines Kurierdienstes im Zentrum Athens explodiert. Eine Angestellte wurde durch die relativ schwache Explosion leicht an der Hand verletzt. Dieses Paket war an die Botschaft Mexikos in Athen adressiert. Kurz darauf entschärften Bombenexperten eine weitere Sendung mit einem Sprengsatz, der an die niederländische Botschaft gehen sollte. Nach den Funden nahm die Polizei vier Verdächtige fest; bei zwei der Verdächtigen wurde das an Sarkozy gerichtete Paket gefunden sowie ein weiteres, das an die belgische Botschaft in Athen gerichtet war.

Mit Waffen und Westen ausgerüstet

Die Polizei gab bekannt, dass die Festgenommenen Handfeuerwaffen und Perücken getragen hätten, einer zudem eine schusssichere Weste. Näheres zur Identität der Männer wurde nicht bekannt.

In der Vergangenheit hatten linke und militante Gruppen Paketbomben für Attentate verwendet. Im Juni vergangenen Jahres war ein Mitarbeiter des Ministeriums für öffentliche Ordnung durch eine Briefbombe getötet worden.

SDA/mrs/miw

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