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OSZE-Mitarbeiter wieder aufgetaucht

Elf OSZE-Beobachter wurden in der Ukraine vorübergehend als vermisst gemeldet. Nun gibt die Organisation aber Entwarnung. Der Verbleib vier weiterer Mitglieder bleibt jedoch ungewiss.

Ende April wurden bereits einmal Militärbeobachter in der Ukraine entführt: Ein Fahrzeug der OSZE steht in Luhansk. (15. April 2014)
Ende April wurden bereits einmal Militärbeobachter in der Ukraine entführt: Ein Fahrzeug der OSZE steht in Luhansk. (15. April 2014)
Reuters

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat am Mittwoch für mehrere Stunden den Kontakt zu einem weiteren Beobachterteam im Osten der Ukraine verloren. Die elf Mitarbeiter seien am Abend wieder in Donezk eingetroffen, teilte die OSZE in Wien mit.

Am Mittag war die Verbindung zu dem Team abgebrochen. Das Team, zu dem der Kontakt gegen Mittwochmittag abbrach, war den OSZE-Angaben zufolge mit drei Fahrzeugen von Donezk nach Dnepropetrowsk unterwegs.

Beobachter wurden aufgehalten

«Die Beobachter wurden an einer Strassensperre in Marinka aufgehalten», teilte die OSZE mit. Dort seien sie festgehalten worden. Um 19.00 Uhr seien die Beobachter dann nach Donezk zurückkehrt.

Zu dem Team zählten demnach zwei Bulgaren und jeweils ein Mitglied aus Österreich, den Niederlanden, Finnland, Italien, Norwegen, Polen, Russland, der Slowakei und den USA.

Am Dienstag war der Kontakt zu vier Beobachtern aus Dänemark, Estland, der Türkei und der Schweiz abgebrochen. Bis zum Mittwoch gab es von diesem Team keine Spur.

AFP/mrs

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