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Orban nennt Migration «Trojanisches Pferd» des Terrorismus

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban sieht sein Land und Westeuropa im Belagerungszustand.

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Viktor Orban bei der Vereidigung von 462 neuen Grenzschützern.
Viktor Orban bei der Vereidigung von 462 neuen Grenzschützern.
Keystone

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat die Migration als «Trojanisches Pferd» des Terrorismus bezeichnet. Das derzeitige Abflauen des Migrantenandrangs sei nur ein vorübergehendes Phänomen, sagte der ungarische Regierungschef am Dienstag bei der Vereidigung von 462 neuen Grenzschützern in Budapest. Millionen Menschen planten, in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Europa zu gelangen, sagte er.

«Wir befinden uns in diesem Augenblick weiterhin im Belagerungszustand», sagte Orban. «Der Migrationsfluss hat sich nur verlangsamt, ist aber nicht vorbei», ergänzte er. Die Migrationsproblematik werde solange bestehen bleiben, bis ihre Hintergründe in den Heimatländern der Betroffenen nicht angegangen und die möglichen Risiken nicht anerkannt würden.

Orban, ein früher Unterstützer von US-Präsident Donald Trump, hat die Befestigung von Zäunen an Ungarns südlicher Grenze angeordnet, um Migranten und Flüchtlinge aus seinem Land fernzuhalten. Er ist der Ansicht, dass die Migranten, von denen viele Muslime sind, eine Bedrohung für die christliche Identität und Kultur Europas darstellten. «Die Menschen, die zu uns kommen, wollen nicht nach unserer Kultur und unseren Bräuchen leben, sondern nach ihren eigenen - zu europäischen Lebensstandards», sagte er.

(dapd)

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