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«Oligarch Achmetow stellt sich deutlich gegen die Separatisten»

Die Ukraine wählt bald einen neuen Präsidenten. Korrespondent David Nauer sagt, wie die Lage in der «Volksrepublik Donezk» ist.

Er steht ein für die Einheit der Ukraine: Rinat Achmetow, milliardenschwerer Unternehmer aus Donezk.
Er steht ein für die Einheit der Ukraine: Rinat Achmetow, milliardenschwerer Unternehmer aus Donezk.

Wie erleben Sie die Stimmung in Donezk wenige Tage vor der ukrainischen Präsidentenwahl? Ausserhalb der Stadt gibt es regelmässig Feuergefechte, am Donnerstag starben mindestens 13 ukrainische Soldaten bei einem Angriff der Separatisten. In Donezk selber herrscht auf den ersten Blick normaler Alltag; Cafés sind gut besucht, Geschäfte haben geöffnet. Es kann aber passieren, dass einem mitten in der Stadt bewaffnete Gestalten entgegenkommen – die Kalaschnikow lässig umgehängt. Richtig Ausnahmezustand herrscht rund um die von den Separatisten besetzte Gebietsverwaltung. Dort patrouillieren kräftige Männer, die Stimmung ist zum Teil aggressiv. Dazu kommt, dass derzeit eine gezielte Terrorkampagne läuft gegen alle, die für eine vereinigte Ukraine sind: Sie werden eingeschüchtert und bedroht. Auch mehrere Entführungen sind aktenkundig. Betroffen sind vor allem Politiker, Journalisten und Beamte.

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