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Österreichs Spitzenpolitiker an den Urnen

In Österreich ist die Parlamentswahl im Gang. Die Kandidaten der grossen Parteien gaben ihre Stimme bereits am Vormittag ab.

SPÖ-Chef Werner Faymann trat als erster der Spitzenkandidaten an die Urne. Er wurde bereits um 7.50 Uhr vor seinem Wahllokal in Wien-Liesing gesichtet. Auf den Wahlausgang werde er «demütig und mit Geduld warten», sagte er vor Journalisten.

Der Chef der konservativen ÖVP, Vizekanzler Wilhelm Molterer, zeigte sich in seiner Heimatgemeinde Sierning (Oberösterreich) optimistisch, wenngleich das Rennen nach seiner Einschätzung knapp ausgehen dürfte. Molterer rechnete mit einer guten Wahlbeteiligung, was erste Angaben aus den Bundesländern bestätigten.

Grünen-Chef Alexander Van der Bellen erklärte im 18. Wiener Gemeindebezirk, er rechne zwar mit Stimmengewinnen für seine Partei, gehe aber nicht davon aus, dass die Partei Platz 3 verteidigen könne. Besorgt zeigte sich Van der Bellen über die absehbaren Zugewinne der Rechtsparteien FPÖ und BZÖ.

FPÖ und BZÖ dürften deutlich zulegen

Laut Umfragen drohen den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP ein Absturz auf unter 30 Prozent, während die BZÖ und FPÖ zusammen auf bis zu 25 Prozent der Stimmen kommen könnten. Wahlschluss ist um 17 Uhr (MESZ). Kurz danach werden die ersten Hochrechnungen veröffentlicht.

SDA/vin

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