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Obama verurteilt Attentat, Trump verschiebt Vize-Wahl

Die internationale Gemeinschaft zeigt sich entsetzt ob des Anschlags in Nizza. Das sind die Reaktionen.

Die Promenade des Anglais ist gut anderthalb Tage nach dem Attentat wieder komplett für Fussgänger geöffnet. (16. Juli)
Die Promenade des Anglais ist gut anderthalb Tage nach dem Attentat wieder komplett für Fussgänger geöffnet. (16. Juli)
Ian Langsdon, Keystone
Menschen nehmen an einer Trauerfeier an der Strandpromenade in Nizza teil. (17. Juli 2016)
Menschen nehmen an einer Trauerfeier an der Strandpromenade in Nizza teil. (17. Juli 2016)
EPA/Ian Langsdon, Keystone
Der Ort des Attentates, die Promenade des Anglais, befindet sich an einem Strand.
Der Ort des Attentates, die Promenade des Anglais, befindet sich an einem Strand.
AP/Francois Mori
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US-Präsident Barack Obama verurteilte in einer ersten Reaktion die Attacke als fürchterlich und bot Frankreich amerikanische Hilfe an. «Wir stehen vereint mit den Menschen und der Regierung Frankreichs in ihrem Kampf gegen Gewalt und Terrorismus», schrieb EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nannte den Anschlag barbarisch und feige. In einer Erklärung teilte der Sicherheitsrat sein tiefes Mitgefühl für die Familien der Opfer mit. Ebenso kondolierte er der französischen Regierung.

Der Republikaner Donald Trump verschob die für Freitag geplante Vorstellung seines Kandidaten für den Posten des US-Vizepräsidenten. Er wolle «im Lichte des schrecklichen Anschlags von Nizza» auf den geplanten Pressetermin am Freitag verzichten, schrieb Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter. Offiziell gab Trump bislang nicht bekannt, wen er sich als Vizekandidaten an die Seite holen will. Die Entscheidung des voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten läuft nach übereinstimmenden Medienberichten aber offenbar auf den Gouverneur von Indiana, Mike Pence, hinaus. Entsprechende Signale habe der Immobilienmilliardär an Parteikollegen ausgesandt, meldeten am Donnerstag mehrere US-Medien unter Berufung auf Parteikreise.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sprach in einer Erklärung von einem Terrorakt. Im Kampf gegen den Terrorismus innerhalb und ausserhalb der EU könne Frankreich mit der EU-Kommission rechnen.

«Das Entsetzen über den Anschlag von Nizza ist kaum in Worte zu fassen. Alle Gedanken sind bei unseren französischen Freunden», liess der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter verlauten.

Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) verfolgt die Lage in Nizza und klärt derzeit ab, ob sich Schweizer Bürger unter den Toten befinden.

Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich erschüttert über die Attacke. Er sprach von einem «brutalen Anschlag auf friedlich feiernde Menschen», der ihn «mit Entsetzen» erfülle.

afp/dpad/sda/cpm

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