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Norwegens Nachricht an die Eritreer

Was die Schweiz als unmöglich taxiert, will Norwegen schaffen: ein Rückführungsabkommen mit Eritrea. Wie soll das gehen?

Einer der Gründe für die Flucht aus Eritrea ist der Militärdienst, der unbegrenzt lange dauern kann: Soldaten der eritreischen Armee bei einer Parade (Archiv).
Einer der Gründe für die Flucht aus Eritrea ist der Militärdienst, der unbegrenzt lange dauern kann: Soldaten der eritreischen Armee bei einer Parade (Archiv).
Jack Kimball, Reuters

Die Rufe nach einer Änderung der Praxis in Bezug auf Asylsuchende aus Eritrea werden lauter: Die Kantone Luzern und Schwyz wollen, dass Eritreer künftig nicht mehr als Flüchtlinge anerkannt werden. Und SVP-Präsident Toni Brunner fordert den Bund auf, ein Rückübernahmeabkommen abzuschliessen.

Gestützt sehen sich die Befürworter einer Verschärfung durch Bemühungen anderer europäischer Länder, die Asylpraxis anzupassen. Grossbritannien, das ebenfalls viele Flüchtlinge aus Eritrea verzeichnet, kündigte im März eine Überarbeitung der Richtlinien für Asylentscheide an. Die Wehrpflicht dürfe nicht mehr automatisch als Grund für eine Aufnahme gelten, seit die Regierung in Eritrea angekündigt habe, den Militärdienst auf 18 Monate zu beschränken.

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