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Massenlager im Niemandsland

Mit Sonderzonen an der Grenze will Deutschland den Flüchtlingsstrom kontrollieren.

Ein Schild in Österreich weist den Weg zur nahen deutschen Grenze. (6. Oktober 2015)
Ein Schild in Österreich weist den Weg zur nahen deutschen Grenze. (6. Oktober 2015)
Keystone

«Wir schaffen das», hatte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel gesagt. Ende August war das. Jetzt ist in Deutschland der Winter eingekehrt, am Mittwoch fiel der erste Schnee. Und es zeigt sich immer deutlicher. Die Bewältigung der Flüchtlingskrise stellt das Land vor grösste Probleme.

Bislang sind es vor allem logistische. Mehr als 42'000 von gut 300'000 Flüchtlingen seien deutschlandweit in Zelten untergebracht, meldete gestern die Zeitung «Welt». Viele dieser Unterkünfte seien nicht winterfest und würden es auch nicht mehr rechtzeitig. In Berlin stehen jeden Tag Hunderte Flüchtlinge in der Kälte, um sich registrieren zu lassen. Die Wartefrist beträgt Wochen. Hilfsorganisationen warnen bereits vor möglichen Kältetoten.

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