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Lettland und die dubiosen Gelder

Die Letten zahlen ab heute mit dem Euro, Brüssel feiert das neue Mitglied der Eurozone. Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein. Das Land bringt Probleme mit in die Währungsgemeinschaft.

Nicht alle Letten sind euphorisch über die neue Währung: Ein Mann steht in Riga vor einer Wechselstube.
Nicht alle Letten sind euphorisch über die neue Währung: Ein Mann steht in Riga vor einer Wechselstube.
Keystone
Haben Angst vor steigenden Preisen: Euro-Gegner demonstrieren vor einem Jahr in Riga.
Haben Angst vor steigenden Preisen: Euro-Gegner demonstrieren vor einem Jahr in Riga.
AFP
Hier sind die Preise bereits in zwei Währungen angeschrieben: Ein Mann betritt ein Restaurant in Riga.
Hier sind die Preise bereits in zwei Währungen angeschrieben: Ein Mann betritt ein Restaurant in Riga.
AFP
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Lettland ist offiziell der Eurozone beigetreten. Doch das Land bringt einen Bankensektor mit, der geradezu in dubiosen Geldern aus Russland und anderen östlichen Ländern schwimmt. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, da die Währungsgemeinschaft versucht, gegen solche sicheren Häfen vorzugehen.

Gerade einmal neun Monate ist es her, dass die Eurozone Zypern finanziell beispringen musste, einem ähnlich kleinen Mitgliedsland, das ebenfalls umfangreiche Einzahlungen aus Russland empfing. Seitdem haben europäische Spitzenpolitiker geschworen, mehr Transparenz zu schaffen.

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