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Kohl und wir

Deutschland streitet: Hat der Journalist Heribert Schwan den Altkanzler hintergangen? Und sind Helmut Kohls Sottisen von öffentlichem Interesse? Sie sind es. Ein Kommentar.

«Was in diesem Buch steht, ist die Wahrheit»: Der deutsche Altkanzler Helmut Kolhl auf der Frankfurter Buchmesse (7. Oktober)
«Was in diesem Buch steht, ist die Wahrheit»: Der deutsche Altkanzler Helmut Kolhl auf der Frankfurter Buchmesse (7. Oktober)
Keystone

Es ist eine wunderliche Beziehung, die Helmut Kohl und Heribert Schwan vom 12. März 2001 bis zum 27. Oktober 2002 unterhielten. 105 Mal trafen sich der deutsche Altkanzler und der Journalist in Kohls Bungalow im pfälzischen Oggersheim. Kohl nannte Schwan jovial «meinen Volksschriftsteller», Schwan sprach Kohl ehrfürchtig als «Meister» an. Geduzt wurde nur in eine Richtung: Auch nach seinem Ausstieg aus der Politik verlor der Altkanzler sein Gespür für Hierarchien nicht.

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