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Kirche tagt wegen sexuellen Missbrauchs

Am Eröffnungstag des internationalen Kirchensymposiums gegen sexuellen Missbrauch sprach ein Kardinal von einem «drastischen Anstieg» der Fälle. Nun will man Lösungen finden.

Nina Merli
Jetzt sind Lösungen gefragt: Kindsmissbräuche haben die Kirche in eine Tiefe Krise gestürzt. Papst Benedikt verspricht, dass von nun Massnahmen umgesetzt werden.
Jetzt sind Lösungen gefragt: Kindsmissbräuche haben die Kirche in eine Tiefe Krise gestürzt. Papst Benedikt verspricht, dass von nun Massnahmen umgesetzt werden.
Keystone

4000 Fälle von sexuellem Kindsmissbrauch durch Kleriker in den letzten zehn Jahren. Dies ist die traurige Bilanz. Seit Mitte der 90er Jahre haben Berichte von Missbräuchen innerhalb der katholischen Kirche weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Nach Skandalen in Irland und den USA kamen seit Anfang 2010 vor allem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Sexualdelikte in katholischen Einrichtungen ans Licht. Durch die öffentliche Thematisierung der Fälle meldeten sich immer mehr Betroffene, so mussten etwa US-Kirchen allein im Jahr 2008 Hunderte Millionen Dollar für Missbrauchsverfahren zahlen, wobei der Grossteil des Geldes an die Opfer ging.

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