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«Pfui. Was bin ich abscheulich»

Marian Kocner soll den Mord am Journalisten Jan Kuciak in Auftrag gegeben haben. Als Beweise im Prozess dienen auch hunderte SMS. Da zeigen sich Abgründe des Unternehmers.

Viktoria Grossmann, Bratislava
Marian Kocner ist als Unternehmer und Investor bekannt – und vor allem gefürchtet. Vor Gericht sagt er zu den Mord-Anschuldigungen kein Wort. Foto: Keystone/Jakub Gavlak
Marian Kocner ist als Unternehmer und Investor bekannt – und vor allem gefürchtet. Vor Gericht sagt er zu den Mord-Anschuldigungen kein Wort. Foto: Keystone/Jakub Gavlak

Gefährlich sieht der Mann nicht aus, der da auf der Anklagebank sitzt. Er ist klein, untersetzt, hat dunkles, dichtes Haar, trägt Anzug und Krawatte. Zwei Justizbeamte bewachen ihn, sie tragen Sturmhauben, Gewehre und schwarze Kampfanzüge.

Seit Januar steht der slowakische Unternehmer Marian Kocner vor Gericht. Er ist angeklagt, den Mord an dem 27-jährigen Journalisten Jan Kuciak in Auftrag gegeben zu haben, bei dem auch dessen gleichaltrige Verlobte Martina Kusnirova erschossen wurde. Am 21. Februar 2018 wurden sie in einem kleinen Ort unweit von Bratislava erschossen.

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