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Kein ausländisches Geld mehr für Imame

Österreichs Regierung beschliesst ein neues Islamgesetz. Die Muslime fühlen sich übergangen und protestieren.

Das neue Islamgesetz soll es dem österreichischen Staat leichter machen, Moscheen und Vereine aufzulösen, die unter dem ­Verdacht der Verhetzung stehen: Die Moschee im österreichischen Telfs. Foto: Kerstin Joensson / Keystone
Das neue Islamgesetz soll es dem österreichischen Staat leichter machen, Moscheen und Vereine aufzulösen, die unter dem ­Verdacht der Verhetzung stehen: Die Moschee im österreichischen Telfs. Foto: Kerstin Joensson / Keystone

Mouddar Khouja sitzt hinter einem Berg Papier. 100'000 Unterschriften habe man gesammelt, sagt der Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Von 100'000 Muslimen in Österreich, die gegen das neue Islamgesetz protestierten. Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft, der Dachverband islamischer Vereine und offizielle Vertretung der Muslime in Österreich, protestiert. Lediglich fünf Tage habe man von der Regierung bekommen, um den Gesetzesentwurf zu begutachten, klagt Khouja: «Warum diese Eile? Es kann doch nicht sein, dass man uns nur von oben herab belehrt.»

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