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«Kanzlerin Merkel ist die Mutter aller deutschen Porzellankisten»

Der streitbare SPD-Politiker Peer Steinbrück präsentierte in Zürich sein neues Buch. Und er stellte sich den Fragen des «Tages-Anzeigers».

Peer Steinbrück diskutierte im Zürcher Kaufleuten mit Luciano Ferrari, langjähriger Auslandchef des «Tages-Anzeigers», und Dominique Eigenmann, Nachrichtenchef des «Tages-Anzeigers».

Peer Steinbrück ist wieder da. Zumindest hat er ein Buch geschrieben: «Vertagte Zukunft». Es ist sein zweites nach dem Bestseller «Unter dem Strich» (2010). Zunächst schreibt er sich im neuen Buch den Frust über den Misserfolg von 2013 von der Seele. Seine Kandidatur für das Kanzleramt sei ein Fehler gewesen. Seine Sozialdemokraten hätten von Deutschland eine «falsche Fotografie» gehabt, dem Land allerlei Miseren unterstellt und zahllose Remeduren dafür vorgeschlagen – wohingegen die Deutschen in der grossen Mehrzahl mit dem Land zufrieden gewesen seien und nur hätten «in Ruhe gelassen werden» wollen. Angela Merkel habe dieses Gefühl mit ihrer einschläfernden Art kongenial bedient. Die Wahl sei deswegen schon verloren gewesen, bevor sie überhaupt begonnen habe.

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