Zum Hauptinhalt springen

Jetzt beginnt das grosse Feilschen

In Stuttgart, Mainz und Magdeburg wurden die Ministerpräsidenten bestätigt. Angesichts der starken AfD haben aber alle Mühe, Regierungen zu bilden.

Klare Siegerin im Frauenduell in Rheinland-Pfalz: CDU-Kandidatin Julia Klöckner (rechts) unterliegt der amtierenden Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).
Klare Siegerin im Frauenduell in Rheinland-Pfalz: CDU-Kandidatin Julia Klöckner (rechts) unterliegt der amtierenden Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).
Keystone

Ein strahlender Winfried Kretschmann, eine lauthals lachende Malu Dreyer, ein zumindest halb zufriedener Reiner Haseloff: Die Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt brachten am Sonntag ihre Parteien als jeweils stärkste ins Ziel und konnten sich damit in ihren Ämtern bestätigt sehen. Es war aber symptomatisch für einen insgesamt paradoxalen Wahlkampf, dass es drei verschiedene Parteien waren, die jubelten: die Grünen und die SPD im Südwesten, die CDU im Osten der Republik. Und dass der eigentliche, grosse Sieger der Wahlen mit der Regierung dieser Länder überhaupt nichts zu tun hat, noch zu tun haben wird: Die Alternative für Deutschland (AfD) sprang auf Anhieb auf zweistellige Werte zwischen 12 und 24 Prozent.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.