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«Jeder soll 1000 Euro pro Monat erhalten»

«Ich arbeite gerne». Thomas Straubhaar glaubt nicht, dass das Grundeinkommen Arbeitsanreize raubt.
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BaZ: Herr Straubhaar, die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens wurde vom Schweizer Stimmvolk an der Urne deutlich abgelehnt. Wie haben Sie damals gestimmt?

Sie stellen den Initianten ein schlechtes Zeugnis aus.

Sie schreiben in Ihrem Buch, in Deutschland sei eine Summe von 1000 Euro pro Monat finanzierbar. Wie kommen Sie auf diesen Betrag?

Was haben Sie für ein Menschenbild? Sind wir Arbeits- oder Faultiere?

Sie sagen, das Grundeinkommen sei liberal. Können Sie das erklären?

Aber das Grundeinkommen muss von jemandem finanziert werden, und der Staat holt sich diese Mittel notfalls mit Gewalt. Das ist für andere eine grobe Einschränkung der Freiheit.

Sollen mit dem Grundeinkommen die Vermögen umverteilt werden?

Die Rechten fürchten, dass das Grundeinkommen die Arbeitsanreize raubt. Was ist da dran?

Warum tun sich die Linken schwer mit dem Grundeinkommen?

Das Grundeinkommen hat von links bis rechts Befürworter, aber auch Kritiker. Warum sprengt es die politischen Gräben auf?

Was sind die Nachteile des bedingungslosen Grundeinkommens, in der Form, wie Sie es vorschlagen?

Dann wird das Grundeinkommen aber teurer als der heutige Sozialstaat.

Was sind weitere Schwachpunkte?

Und was geschieht mit Flüchtlingen, die in Deutschland Asyl erhalten?

Führt das zu einem Zustrom von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen?

Die Initiative wurde vom Schweizer Stimmvolk mit 76 Prozent abgelehnt. Warum beschäftigen Sie sich noch damit?

Einige Befürworter des Grundeinkommens haben die Horrorvorstellung, dass die Digitalisierung Millionen von Jobs vernichtet. Teilen Sie diese Ängste?

… da sprechen ja auch alle historischen und ökonomischen Fakten dagegen.

Viele Befürworter des Grundeinkommens sind Romantiker. Was sind Sie?

Was würde sich für Sie und Ihre Familie ändern, wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten?