Zum Hauptinhalt springen

Jeder kann ein «Soldat des Kalifats» sein

Bekennerschreiben des IS sind normalerweise ernst zu nehmen. Warum sie dennoch irreführend sind.

Später richtete sich der Verdacht dann gegen den Tunesier Anis Amri, von dem mittlerweile ein IS-Video aufgetaucht ist: Italienische Forensiker untersuchen den Ort in Mailand, wo Amri erschossen wurde.
Später richtete sich der Verdacht dann gegen den Tunesier Anis Amri, von dem mittlerweile ein IS-Video aufgetaucht ist: Italienische Forensiker untersuchen den Ort in Mailand, wo Amri erschossen wurde.
Daniele Bennati, Keystone
Amri war in der Nacht von einer Polizeistreife angehalten worden und hatte sich eine Schiesserei mit den Beamten geliefert.
Amri war in der Nacht von einer Polizeistreife angehalten worden und hatte sich eine Schiesserei mit den Beamten geliefert.
Daniele Bennati, Keystone
Polizisten vor dem Truck mit polnischem Kennzeichen.
Polizisten vor dem Truck mit polnischem Kennzeichen.
Sean Gallup/Getty Images
1 / 62

Der IS hat sich über die Agentur Amaq zum Terroranschlag in Berlin bekannt. Erstmals in Erscheinung getreten ist Amaq während der Kämpfe um die syrische, mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt Kobane an der Grenze zur Türkei. Die Agentur, die neben einer Internetseite auch eine App sowie ein im PDF-Format versandtes digitales Magazin betreibt, gilt bei Experten als das mittlerweile wichtigste Propagandainstrument der islamistischen Terrormiliz. Das arabische Wort «amaq» bedeutet «Tiefen». Mit ihrem Namen beansprucht die Agentur, aus den Tiefen des islamistischen Terroruniversums zu berichten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.