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«Italiens politischer Retter»

Kehrt er zurück? Silvio Berlusconi bei einem TV-Auftritt. Foto: Giorgio Onorati (Keystone)
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Ein spektakulärer Satz

Silvio Berlusconi, 1936 geboren, steigt 1961 in die Baubranche ein und errichtet in Mailand ganze Stadtviertel. Ausserdem wird er in den 70er-Jahren in der Medienbranche aktiv und baut den Konzern Mediaset auf. Ab den 80er-Jahren gebietet Berlusconi über die grösste Privat-TV-Gruppe Italiens. Als Gründer und Chef der Fininvest Holding verdient er Milliarden und wird zu einem der reichsten Italiener.
1993 gründet Berlusconi die konservative Partei Forza Italia, die in erster Linie ein persönlicher Wahlverein ist. Die Parlamentswahlen vom 28. März 1994 werden für den Cavaliere zum Grosserfolg. Berlusconi übernimmt erstmals das Amt des Ministerpräsidenten. Das Mitte-rechts-Bündnis mit der Alleanza Nazionale und der Lega Nord zerbricht jedoch schon nach wenigen Monaten. In der Folge muss sich Berlusconi mit der Rolle des Oppositionschefs begnügen.
Der italienische Senat hat heute beschlossen, Berlusconi aus der Parlamentskammer auszuschliessen. Hintergrund ist seine rechtskräftige Verurteilung wegen Steuervergehen. Mit dem Rauswurf aus dem Senat verlöre Berlusconi, der dem Parlament seit 1994 angehört, seine parlamentarische Immunität. Ist das nun wirklich Berlusconis politisches Ende?
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Forza Italia präsentiert sich gegenwärtig als koalitionsfähigste Partei.

Sieg des Irrationalismus

Ein intelligenter Mensch

Berlusconis Bilanz als Premier ist katastrophal.