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Italien billigt umstrittene Arbeitsmarktreform

Weniger Kündigungsschutz und mehr Flexibilität bei Einstellungen und Entlassungen: Italiens Senat hat den ersten Teil der Arbeitsmarktreform verabschiedet. Diese wird von Gewerkschaften scharf kritisiert.

Glaubt, dass die Reformen zu Wirtschaftswachstum führen werden: Ministerpräsident Mario Monti.
Glaubt, dass die Reformen zu Wirtschaftswachstum führen werden: Ministerpräsident Mario Monti.
Keystone

Der italienische Senat hat am späten Mittwochabend Ja für den ersten Teil einer umstrittenen Arbeitsmarktreform gestimmt. Das Gesetzespaket soll vor allem den Kündigungsschutz lockern und Arbeitgebern damit mehr Flexibilität bei der kurzfristigen Einstellung und Entlassung von Beschäftigten gewähren.

Die italienischen Gewerkschaften hatten die Reform zuvor scharf kritisiert. Ministerpräsident Mario Monti erklärte hingegen, das Gesetzespaket werde für Wirtschaftswachstum sorgen.

Um die Reform zügig durch das Parlament zu bringen, hatte Monti die Abstimmung mit der Vertrauensfrage verknüpft. Nach der Abstimmung über den zweiten Teil im Senat muss die Abgeordnetenkammer noch über das Gesetzespaket entscheiden.

SDA/wid

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