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«IS bedroht laut Merkel auch Europa»

Kanzlerin Angela Merkel begründete im Bundestag die umstrittenen Waffenlieferungen an die Kurden im Irak. Vor dem Nato-Gipfel richtete sie auch klare Worte an Russland, wie Korrespondent David Nauer erklärt.

«Es gibt Situationen, wo nur militärische Mittel helfen, wieder eine politische Option zu haben»: Angela Merkel.
«Es gibt Situationen, wo nur militärische Mittel helfen, wieder eine politische Option zu haben»: Angela Merkel.
Keystone

In einer Regierungserklärung sagte Kanzlerin Angela Merkel, weshalb die Kurden im Nordirak deutsche Waffen erhalten sollen. Wie hat sie argumentiert? Merkel betonte, dass die Waffenlieferungen aus humanitären und Sicherheitsgründen richtig und wichtig seien. Weil der Islamische Staat (IS) auch für Deutschland und Europa eine Gefahr darstelle, müsse die deutsche Regierung handeln. Zudem drohe im Irak eine noch grössere humanitäre Katastrophe, wenn der IS nicht gestoppt werde. Merkel räumte zwar ein, dass mit den Waffenlieferungen an die Kurden auch Risiken verbunden seien. Die Risiken seien allerdings grösser, wenn man gar nichts mache. Die Waffen an die Kurden würden mit dem Einverständnis der Regierung in Bagdad geliefert. Es geht der Bundesregierung auch um die Stabilisierung des irakischen Staates.

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