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In Griechenland hat die Selbstmordrate um 40 Prozent zugenommen

Die Sparmassnahmen in hoch verschuldeten Euroländern treiben massiv mehr Menschen in den Freitod. Zudem nimmt die HIV-Ansteckung zu und längst verdrängte Krankheiten kehren zurück, wie eine Studie zeigt.

Die Finanzkrise lässt Menschen verzweifeln: Eine Frau demonstriert in Zypern. (26. März 2013)
Die Finanzkrise lässt Menschen verzweifeln: Eine Frau demonstriert in Zypern. (26. März 2013)
Keystone

Forscher haben die Auswirkungen der seit der Finanzkrise 2008 verfolgten Politik untersucht. Auch aus Europa verdrängte Krankheiten kehren zurück.

Harte Sparmassnahmen infolge von Finanzkrise und hoher Staatsschulden haben in Europa die Zahl der Selbstmorde steigen und Krankheiten zurückkehren lassen, die als verdrängt galten. «Sparmassnahmen haben die wirtschaftlichen Probleme nicht gelöst und sie haben grosse Gesundheitsprobleme entstehen lassen», bilanziert Martin McKee, Professor für Europäische Öffentliche Gesundheit an der Londoner Schule für Hygiene und Tropenmedizin in der Fachzeitung «Lancet» jüngste Studien zu dem Thema.

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