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In Genf wird über Nordkoreas Atomzukunft verhandelt

Die USA und Nordkorea haben in der Schweiz Gespräche über das Atomprogramm Pjöngjangs begonnen.Es ist das zweite direkte Treffen zwischen den beiden Seiten innerhalb von drei Monaten.

Grosses Interesse: Stephen Bosworth, der US-Sondergesandte für die Atomgespräche mit Nordkorea, wird von den Medien in Genf umlagert. (24. Oktober 2011)
Grosses Interesse: Stephen Bosworth, der US-Sondergesandte für die Atomgespräche mit Nordkorea, wird von den Medien in Genf umlagert. (24. Oktober 2011)
Keystone

Vertreter Nordkoreas und der USA haben am Montag in Genf über eine Wiederaufnahme der internationalen Gespräche über das umstrittene nordkoreanische Atomprogramm beraten. Das Treffen soll bis Dienstag dauern. Das US-Team wird vom scheidenden Sondergesandten für die Atomgespräche mit Nordkorea, Steven Bosworth, geleitet. An der Spitze der nordkoreanischen Delegation steht Vize-Aussenminister Kim Kye Gwan.

Ende Juli hatten Nordkorea und die USA bereits in einer ersten Gesprächsrunde in New York über eine Wiederaufnahme der so genannten Sechsergespräche beraten. Nord- und südkoreanische Atomunterhändler waren zudem im Juli in Bali erstmals seit Dezember 2008 überraschend zu Gesprächen zusammengekommen.

Nordkorea hatte die Gespräche mit den USA, Südkorea, Russland, Japan und China über sein Atomprogramm im April 2009 offiziell abgebrochen. Einen Monat später testete Pyongyang nach eigenen Angaben eine Atombombe, das zweite Mal nach einem Test im Jahr 2006.

dapd/jak

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