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«Ich selbst schlug ihm mehrmals ins Gesicht»

Der junge Italiener Giulio Regeni wurde in Kairo gefoltert und ermordet – vermutlich vom Geheimdienst. Nun bringt ein neuer Zeuge Bewegung in die Ermittlungen.

Giulio Regeni wurde zum Symbol für betrogene Gerechtigkeit: Gedenkkundgebung für den jungen italienischen Doktoranden in Rom. Foto: Antonio Masiello (Getty Images)

Giulio Regeni wurde zum Symbol für betrogene Gerechtigkeit: Gedenkkundgebung für den jungen italienischen Doktoranden in Rom. Foto: Antonio Masiello (Getty Images)

Oliver Meiler@tagesanzeiger

Noch ist es eine dünne Hoffnung, ein Lüftchen nur. Aber in dieser traurigen und rätselhaften Geschichte ist jedes Indiz ein kleiner Sieg. Für die trauernden, fragenden Eltern. Und für Italien.

Mehr als drei Jahre nach dem Foltertod von Giulio Regeni, einem jungen italienischen Doktoranden von der Uni­versität Cambridge, der in Kairo forschte und wahrscheinlich vom ägyptischen Geheimdienst getötet wurde, kommt endlich Bewegung in die Ermittlungen. Jedenfalls hegt man diese Hoffnung in Italien. Die grossen Zeitungen «Corriere della Sera» und «La Repubblica» berichteten am Sonntag, dass sich ein Zeuge bei den Anwälten der Familie gemeldet habe. Sie nennen ihn einen «super testimone», einen Superzeugen.

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