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«Ich möchte, dass wir zusammenbleiben»

Am 9. November sollen die Katalonier über eine Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Ministerpräsident Mariano Rajoy rief die Menschen im Land derweil zum Dialog auf.

«Niemand steht über dem Gesetz»: Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy über das geplante Referendum. (3. Oktober 2014)
«Niemand steht über dem Gesetz»: Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy über das geplante Referendum. (3. Oktober 2014)
Reuters

Angesichts des sich zuspitzenden Konfliktes um ein geplantes Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien hat Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy seine Landsleute zum Zusammenhalt aufgerufen. «Das Gesetz und der Dialog, dies sind die Auswege aus der Situation in Katalonien», sagte Rajoy vor Abgeordneten seiner konservativen Volkspartei. «Ich möchte, dass wir zusammenbleiben», sagte er weiter, fügte aber gleichzeitig hinzu: «Niemand steht über dem Gesetz.»

Am Vortag hatte die katalanische Regierung beschlossen, das für den 9. November geplante Referendum über eine Unabhängigkeit Kataloniens in jedem Fall abzuhalten.

Das spanische Verfassungsgericht entschied am Montag allerdings, eine Klage der Zentralregierung gegen das Referendum zuzulassen. Damit wurde das Referendum automatisch ausgesetzt. Das Verfassungsgericht hat maximal fünf Monate Zeit, über die Klage zu entscheiden.

SDA/ajk

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