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Herzlich willkommen, Monsieur le president

6,3 Milliarden Euro will Katar für französische Kampfjets ausgeben. Da lohnt sich die Reise für François Hollande auf die arabische Halbinsel.

Mit offenen Armen empfangen: Frankreichs Präsident Holland bei Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani von Katar. (4. Mai 2015)
Mit offenen Armen empfangen: Frankreichs Präsident Holland bei Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani von Katar. (4. Mai 2015)
Reuters

Zum Abschluss eines Milliardengeschäfts über französische Kampfjets ist Präsident François Hollande am Montag nach Katar gereist. Der Golfstaat will 24 Rafale-Flugzeuge des Herstellers Dassault im Wert von 6,3 Milliarden Euro kaufen. Er ist der dritte Bezieher des Kampfjets nach Ägypten und Indien.

Hollande bemüht sich um den Ausbau der politischen Beziehungen mit Katar. Dazu war ein Gespräch mit Emir Tamim bin Hamad Al-Thani vorgesehen. Wirtschaftlich arbeiten beide Länder bereits eng zusammen.

Teilnahme an Sitzung in Riad

Der französische Konzern Total ist in der katarischen Energiewirtschaft aktiv, unter anderem bei der Ölförderung und der Verflüssigung von Erdgas. Katarische Staatsfirmen investieren gleichzeitig grosse Summen in Frankreich, unter anderem in das Konglomerat Moet Hennessy Louis Vuitton und den Fussballclub Paris Saint-Germain.

Am Dienstag nimmt Hollande an einer Sitzung des Golf-Kooperationsrats im saudi-arabischen Riad teil. Saudiarabien führt derzeit gemeinsam mit Bündnispartnern Luftschläge gegen die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen. Dort wird eine Französin als Geisel festgehalten.

SDA

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