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Heidi Tagliavini will nicht mehr

Der Rückzug der Diplomatin als OSZE-Sondergesandte hat angeblich keine politischen Gründe. Sie sei überarbeitet und erschöpft, heisst es.

Bei allen Parteien im Ukrainekonflikt hoch angesehen: Ukraine-Sonderbeauftragte Heidi Tagliavni.
Bei allen Parteien im Ukrainekonflikt hoch angesehen: Ukraine-Sonderbeauftragte Heidi Tagliavni.
Ennio Leanza, Keystone

Vergangenen Dienstag versuchte sie noch, Zweckoptimismus zu zeigen. Nach dem Treffen der trilateralen Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk versicherte die Schweizer Sondergesandte der OSZE, Heidi Tagliavini, dass alle Probleme «auf konstruktive Weise» besprochen worden seien und dass man teilweise auch Lösungen gefunden habe. Bei anderen Problemen hingegen sei die Lösung «sehr schwierig». Wenige Tage später bestätigte das Schweizer Departement für auswärtige Angelegenheiten Berichte, dass die Botschafterin demnächst ihr Mandat ablegen werde.

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