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«Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht»

Noch in der Nacht richtete sich der französische Staatspräsident François Hollande an das Volk.

«Wir werden jene zur Rechenschaft ziehen, die uns auf unserem eigenen Boden angreifen»: Holland richtet sich an das französische Volk. (15. Juli 2016)

Der Präsident wandte sich noch in der Nacht in einer Fernsehansprache an die Nation, die in den vergangenen Monaten von einer ganzen Serie von Anschlägen verunsichert wurde. Der «terroristische Charakter» des Angriffs könne nicht geleugnet werden, sagte der sichtlich erschütterte Präsident. «Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht.»

Hollande kündigte entschlossene Gegenwehr an. «Wir müssen alles tun, um gegen die Geissel des Terrorismus kämpfen zu können», sagte er. «Wir werden jene zur Rechenschaft ziehen, die uns auf unserem eigenen Boden angreifen.» Hollande stellte in Aussicht, den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien zu verstärken.

Der nach den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 verhängte Ausnahmezustand solle erneut um drei Monate verlängert werden, kündigte der Präsident an. Eigentlich hätte der Notstand Ende Juli auslaufen sollen.

Zudem kündigte der Präsident die Einberufung von Reservisten an, um die Ränge von Polizei und Gendarmerie zu stärken. Die Sicherheitsvorkehrungen in dem Land würden weiter verstärkt. Die Feierlichkeiten in Frankreich zum Nationalfeiertag am 14. Juli hatten wegen der Anschlagsgefahr unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen stattgefunden. Allein in der Hauptstadt Paris waren 11.500 Polizisten im Einsatz.

«Wir befinden uns in einem Krieg mit Terroristen, die uns um jeden Preis in sehr gewaltsamer Weise treffen wollen», sagte Innenminister Cazeneuve.

afp/dpad/cpm

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