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EU-Parlament sagt Piraten den Kampf an

Das Europaparlament begrüsst den geplanten Einsatz einer EU-Mission gegen die Seeräuber vor der Küste von Somalia.

In einer in Strassburg verabschiedeten Resolution stellten sich die Abgeordneten hinter das Vorhaben Deutschlands und anderer EU-Staaten, Kriegsschiffe gegen Seeräuber einzusetzen. Die EU-Regierungen bereiten derzeit den Einsatz von drei Fregatten, einem Versorgungsschiff und bis zu drei Überwachungsflugzeugen gegen die Piraten vor. Die Bundeswehr will sich mit einer Fregatte an dem Einsatz beteiligen, der voraussichtlich im Dezember beginnen wird.

Auch Nato will gegen Piraten vorgehen

Die Nato hat den Seeräubern vor Somalia ebenfalls den Kampf angesagt. Der ständige maritime Einsatzverband des Bündnisses soll im Rahmen einer in den nächsten Tagen beginnenden Patrouille am Horn von Afrika auch gegen Piraten vorgehen, wie die Nato Anfang Oktober in Budapest ankündigte. Dies gilt allerdings nicht für alle Schiffe der Flotte: Dem maritimen Einsatzverband der Nato gehören auch zwei deutsche Schiffe an, die mangels Bundestagsmandats nicht gegen Piraten eingesetzt werden dürfen. Für den geplanten EU-Einsatz ist ein Mandat in Vorbereitung.

Schon heute sind am Horn von Afrika US-Schiffe, die der Anti-Terror-Mission OEF (Operation Enduring Freedom) angehören, auch gegen Piraten im Einsatz. Sie halten die Piraten auf dem vor Wochen gekaperten Frachter «Faina» in Schach. Russland hat eine Fregatte zur Unterstützung entsandt.

AP/vin

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