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Es reicht nicht, sich zu empören

Um Flüchtlingstragödien zu verhindern, muss die EU die Herkunfts- und Transitländer in die Pflicht nehmen. Einfache Lösungen sind schwierig oder scheitern an der politischen Realität.

Italiens Premierminister Matteo Renzi spricht an einer Pressekonferenz über das jüngste Flüchtlingsdrama im Mittelmeer. Foto: AFP
Italiens Premierminister Matteo Renzi spricht an einer Pressekonferenz über das jüngste Flüchtlingsdrama im Mittelmeer. Foto: AFP

Nie wieder, schworen Europas Politiker vor den Särgen von knapp 400 ertrunkenen Flüchtlingen. Das war vor eineinhalb Jahren, nach der bisher grössten Tragödie vor der italienischen Insel Lampedusa. Nie wieder, wird es auch jetzt heissen, wenn die Bilanz der jüngsten Tragödie vor der libyschen Küste klar ist. Es ist die Zeit der Empörung und der Anklagen. Doch es reicht nicht, anzuklagen und sich zu empören.

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