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«Es geht nicht um Abtreibung auf Verlangen»

Recht auf den eigenen Körper: Irische Frauen demonstrieren für die Legalisierung der Abtreibung.

Doktor Mahony, warum ist es Ihnen so wichtig, dass das Abtreibungsverbot in der irischen Verfassung aufgehoben wird?

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Der achte Verfassungszusatz, das «Eighth Amendment», versetzt Ärzte und Patientinnen in eine hoffnungslose Lage?

Was können Sie für Frauen, die Hilfe brauchen, tun?

Die UNO hat Irland ja mal Unmenschlichkeit und Grausamkeit vorgeworfen, weil es seine Mädchen und Frauen zur Abtreibung im Ausland zwingt?

«Niemand denkt an zügellose Schwangerschaftsabbrüche, an eine Automatik in diesem Prozess.»

Abtreibung an sich ist ja kein Verbrechen – laut irischer Verfassung. Nur eben in Irland selbst darf sie nicht vorgenommen werden.

Ein relativ neues Problem ist die aus dem Ausland importierte Abtreibungspille?

Die Verteidiger des «Achten Amendment», die sogenannten Pro-Life-Aktivisten, werfen Ihnen vor, irischen Frauen «Abtreibung auf Verlangen» verschaffen zu wollen.

«Bei Abtreibung geht es im Kern um eine persönliche Notlage, um einen Verlust, um Schmerz und Pein.»

Einerseits waren in Irland noch vor nicht allzu langer Zeit Dinge wie Ehescheidung oder Verhütungsmittel gesetzlich verboten. Andererseits scheint sich die irische Gesellschaft aber sehr gewandelt zu haben in den letzten Jahren?

Vor drei Jahren gab es doch auch das irische Ja zur Homo-Ehe. War das nicht für Irland ein erstaunlicher Schritt?

Und was denken Sie: Wie stehen die Chancen fürs Referendum?