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«Ein neuer Bundespräsident wird die Arbeit vielleicht besser machen können»

Der Rücktritt des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler kam trotz Kritik überraschend. David Nauer, Deutschland-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», weiss warum.

Sympathien holte er sich bei volksnahen Auftritten wie hier beim Empfang afrikanischer Musiker in Berlin im Januar 2009.
Sympathien holte er sich bei volksnahen Auftritten wie hier beim Empfang afrikanischer Musiker in Berlin im Januar 2009.
Reuters
Horst Köhler empfängt die spanische Kronprinzessin Leticia.
Horst Köhler empfängt die spanische Kronprinzessin Leticia.
Reuters
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Herr Nauer, hat Sie der Rücktritt des amtierenden Bundespräsidenten überrascht? Ja. Obwohl Horst Köhler in den letzten Wochen massiv unter Druck geraten ist. Es gab Personalprobleme: Wichtige Mitarbeiter und Berater sind zurückgetreten. Andererseits war da das missverständliche Interview zum deutschen Afghanistan-Einsatz. Köhler wurde ungewöhnlich stark kritisiert, zumal das Amt des Bundespräsidenten eigentlich als sakrosankt gilt. Nichtsdestrotz hätte man nicht mit einem sofortigen Rücktritt gerechnet.

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