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Ein Griff nach den olympischen Ringen

Mit einer Olympiabewerbung will der italienische Premier Matteo Renzi dem Land eine Perspektive geben.

«Wir geben nicht auf, wir schaffen das»: Der italienische Premier Matteo Renzi bewirbt sich trotz Schulden für die Olympischen Spiele 2024. Foto: Andrew Medichini / Keystone
«Wir geben nicht auf, wir schaffen das»: Der italienische Premier Matteo Renzi bewirbt sich trotz Schulden für die Olympischen Spiele 2024. Foto: Andrew Medichini / Keystone

Es ist ein starkes Stück: Ein Land, das sich vor Skandalen und vor Schulden nicht mehr retten kann, und eine Stadt, die bis ins Innerste von organisierter Kriminalität durchsetzt ist – sie bewerben sich um die Olympischen Spiele 2024. «Grosse Träume» will Premierminister Matteo Renzi den Italienern und den Römern schenken. Dabei müsste er die Verwaltung der Hauptstadt dieser Tage wegen mafiöser Verstrickungen auflösen, wenn das für kalabrische und sizilianische Gemeinden entworfene Gesetz auch auf das 2,8 Millionen Einwohner zählende Rom anwendbar wäre.

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