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«Ein geschickter Schachzug von Gabriel»

«Ohne das Prinzip ‹gleicher Lohn für gleiche Arbeit› wird es keinen Koalitionsvertrag mit der SPD geben», sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel am Parteitag in Leipzig. Ohnehin sei klar, dass es ohne einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro «sowieso keine Koalition mit der SPD geben kann».
Wer als Ergebnis der Koalitionsverhandlungen «hundert Prozent des SPD-Wahlprogramms von uns erwartet, erwartet zu viel», warnt Gabriel. Die SPD könne viel in den Verhandlungen erreichen, aber «sie darf nicht alles oder nichts spielen». Die Parteispitze, so Gabriel, werde jedoch «nur gute und keine faulen Kompromisse akzeptieren».
Spitzengenossen im Gespräch: Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, und Thomas Oppermann, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD.
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