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Ein besonders schlechter Verlierer

Solange sie siegte, hatte die FPÖ nie ein Problem mit der Wahlordnung in Österreich. Jetzt will sie das Vertrauen der Bevölkerung in Demokratie und Justiz untergraben.

Wird am 8. Juli nicht vereidigt: Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen. (24. Mai 2016)
Wird am 8. Juli nicht vereidigt: Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen. (24. Mai 2016)
Christian Bruna, Keystone
Im Garten des Palais Schönburg in Wien feierte Alexander Van der Bellen seinen Wahlsieg. (23. Mai 2016)
Im Garten des Palais Schönburg in Wien feierte Alexander Van der Bellen seinen Wahlsieg. (23. Mai 2016)
Roland Schlager, AFP
Der neue Bundeskanzler Christian Kern verlässt das Wahllokal.
Der neue Bundeskanzler Christian Kern verlässt das Wahllokal.
Herbert Neubauer, Keystone
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Heinz-Christian Strache findet den Gesamteindruck der Bundespräsidentenwahlen «katastrophal» und die Situation danach «dramatisch». Weil seine Freiheitliche Partei so viele Hinweise auf Pannen und Unregelmässigkeiten gesammelt habe, wird die FPÖ die Wahl beim Verfassungsgerichtshof anfechten. Mehrmals betonen Strache und sein Anwalt, der ehemalige Justizminister Dieter Böhmdorfer, bei der heutigen Pressekonferenz, dass sie sich zu diesem Schritt nicht aus Selbstzweck entschieden hätten: «Wir fechten die Wahl nicht um der Anfechtung willen an.» Nein, es gehe ihm um den Schutz der Demokratie, behauptet der FPÖ-Vorsitzende.

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