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Ein Achselzucken für Strauss-Kahn

In Frankreich haben sich die führenden Sozialisten der angehenden Präsidentschaftsanwärter die erste Fernsehdebatte geliefert. Dabei haben sie ihrem Parteifreund Dominique Strauss-Kahn die kalte Schulter gezeigt.

Quittiert Fragen nach Dominique Strauss-Kahn mit einem Achselzucken: Der französische Sozialist und Präsidentschaftskandidat Francois Hollande kurz vor der Fernsehdebatte.
Quittiert Fragen nach Dominique Strauss-Kahn mit einem Achselzucken: Der französische Sozialist und Präsidentschaftskandidat Francois Hollande kurz vor der Fernsehdebatte.
Reuters

Frankreichs führende Sozialisten distanzieren sich bei der ersten Fernsehdebatte der angehenden Präsidentschaftsanwärter von ihrem Parteifreund Dominique Strauss-Kahn. Der frühere IWF-Chef war erst diesen Monat nach Frankreich zurückgekehrt, nachdem die New Yorker Staatsanwaltschaft eine Hotelangestellte, die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben hatte, als nicht glaubwürdig eingestuft hatte.

Vor seiner Festnahme im Juni galt Strauss-Kahn als aussichtsreicher Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten. Die Wahl des neuen Staatsoberhauptes findet im kommenden Jahr statt.

Kein Grund zu diskutieren

Bei einer gestern Abend ausgestrahlten Fernsehdiskussion quittierte der in den Umfragen führende François Hollande eine Frage nach Strauss-Kahns politischer Zukunft mit einem Achselzucken.

Andere Sozialisten sagten, es gebe keinen Grund über Strauss-Kahn zu diskutieren. Es wird erwartet, dass dieser sich am Sonntag erstmals seit seiner Festnahme im französischen Fernsehen äussert.

SDA/wid

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