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Ecuador genehmigt Ölförderung im Yasuní-Nationalpark

Der Ölkonzern Petroamazonas darf in einem von der Unesco geschützten Amazons-Reservat Öl fördern. Es winken Einnahmen von 19 Milliarden Dollar – und schwere Schäden an einer der artenreichsten Regionen.

Mehre Stämme von Ureinwohnern wohnen hier: Der Yasuní-Nationalpark in Ecuador.
Mehre Stämme von Ureinwohnern wohnen hier: Der Yasuní-Nationalpark in Ecuador.
AP Photo/Dolores Ochoa

Die Regierung von Ecuador hat die umstrittene Förderung von Erdöl im Unesco-Biosphärenreservat Yasuní im Amazonasgebiet genehmigt. Das Umweltministerium in Quito erteilte der staatlichen Gesellschaft Petroamazonas eine Lizenz für für die Produktion in dem Naturschutzgebiet.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Wahlbehörde des Landes eine Volksinitiative für ein Referendum über das umstrittene Projekt zurückgewiesen. Im Yasuní-Nationalpark, in dem mehrere Stämme von Ureinwohnern leben, werden etwa 920 Millionen Barrel Öl und somit ein Fünftel der Rohölreserven des Landes vermutet.

Einnahmen von 19 Milliarden Dollar

Ecuador könnte damit in den nächsten Jahren etwa 19 Milliarden Dollar einnehmen. Umweltschützer und Ureinwohner lehnen das Vorhaben befürchten, dass die Natur in dem Region, einer der artenreichsten der Welt, schweren Schaden nehmen könnte. Zudem sorgen sie sich um die Zukunft der Ureinwohner im Yasuní, die bislang in selbst gewählter Isolation von der Aussenwelt leben.

SDA/mw

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