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Die Schlupflöcher in der Ägäis werden kleiner

Die Türkei hat zugesagt, die EU-Grenze von aussen zu schützen. In Cesme zeigt sich, dass Ankara es ernst meint.

Mike Szymanski, Cesme

Die Geisterstadt füllt sich. Es ist kurz vor fünf Uhr am Nachmittag. Die Sonne geht unter. Jetzt kommt Bewegung in die Hügel am Strand von Cesme. Schatten huschen zwischen den Mastix-Sträuchern auf Trampelpfaden entlang. Sie wollen zurück in die Häuser, aus denen sie am Morgen von der Polizei wieder vertrieben worden sind. Halb fertige Bungalows stehen hier, Rohbauten für ein Feriendorf. Die nackten Mauern bieten Schutz, wenn der Wind über die Küste kommt und sich sieben Grad wie Eis auf der Haut anfühlen.

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