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«Die Russen wollen nicht ins Kreuzfeuer geraten»

Die russische Regierung weiss aus eigener Kriegserfahrung im Kaukasus, wie schwierig es ist, einen ethnischen Konflikt zu lösen. Deshalb weigert sie sich bisher, Friedenstruppen nach Kirgisien zu entsenden, sagt der Historiker Jeronim Perovic.

Zerstörung: Ein Usbeke geht durch die Strassen der Provinzstadt Osch, wo es zu ethnischen Unruhen kam, die mindestens 190 Tote gefordert haben.
Zerstörung: Ein Usbeke geht durch die Strassen der Provinzstadt Osch, wo es zu ethnischen Unruhen kam, die mindestens 190 Tote gefordert haben.
Reuters

Wer profitiert vom Konflikt in Kirgisien und will, dass er anhält?Allgemein wird vermutet, dass hinter allem der entmachtete kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew steht. Er stammt aus der Unruheregion. Aber ich bezweifle, dass Bakijew die Situation kontrolliert. Zumal ihm die Eskalation kaum hilft, an die Macht zurückzukehren. Der Konflikt hat tiefere Wurzeln.

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