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Die neue Weltordnung

Gedemütigter Grieche, blasser Italiener, misstrauischer Chinese, ambitionsloser Amerikaner: Der Gipfel in Cannes bot Bilder mit Symbolkraft.

Unterwürfig charmierenden Blick: Dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao erwies Sarkozy alle Ehren.
Unterwürfig charmierenden Blick: Dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao erwies Sarkozy alle Ehren.
Reuters
Kumpelhaft trat der französische Gastgeber mit dem US-Präsidenten auf.
Kumpelhaft trat der französische Gastgeber mit dem US-Präsidenten auf.
Keystone
Silvio Berlusconi kam als Bittsteller nach Cannes.
Silvio Berlusconi kam als Bittsteller nach Cannes.
Reuters
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In der Regel ist es so, dass solch globale Stelldichein der Mächtigen bereits entschieden sind, bevor sie offiziell beginnen. Selbst das Schlusscommuniqué ist meist schon vor dem Auftakt konsensfähig formuliert, redigiert von den Chefunterhändlern, deren Namen niemand kennt. Sie leisten die Arbeit, bevor die schwarzen Limousinen der Staats- und Regierungschefs vorfahren. Der Rest ist diplomatischer Small Talk, Symbolpolitik, auch viel Spektakel. An der Croisette von Cannes, die sich aufs Spektakuläre und Glamouröse versteht, war das nicht anders. Aussergewöhnlich war nur, dass dieses G-20-Gipfeltreffen wegen (oder dank) der Griechen auch reichlich Spannung bot – und vier vielsagende Bilder, die von einem Wandel der Weltordnung künden.

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